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Gastritis

Zu den wichtigsten Behandlungsansätzen bei bestehender Gastritis gehören neben der Ordnungstherapie (Druck reduzieren, in Ruhe essen etc.) die Ernährungstherapie und die Phytotherapie.

Zu den wichtigsten Behandlungsansätzen bei bestehender Gastritis gehören neben der Ordnungstherapie (Druck reduzieren, in Ruhe essen etc.) die Ernährungstherapie und die Phytotherapie.

Was ist Gastritis?

Gastritis bezeichnet eine Entzündung der Magenschleimhaut, die akut oder chronisch auftreten kann. Dadurch können sich leichtere Gewebsveränderungen der Magenschleimhaut entwickeln bis hin zu Magengeschwüren.

Ausgehend von der jeweiligen Ursache unterscheidet man vor allem drei Typen der Gastritis:
 
- Die Typ-A-Gastritis ist autoimmun vermittelt und zeigt verschiedene Assoziationen zu anderen Autoimmunerkrankungen.
- Die Typ-B-Gastritis entsteht aufgrund eines bakteriellen Übergewichts von Helicobacter pylori im Magen und kann antibiotisch behandelt werden.
- Die Typ-C-Gastritis ist chemisch bedingt durch zu viele Noxen (Medikamente, Kaffee, rauchen etc.).
Daneben gibt es noch weitere, seltenere Unterformen.

In Bezug auf die Therapie sind außerdem zwei verschiedene Erscheinungsformen der Magenbschwerden relevant:
Die Hyperazide Gastritis geht mit einer Übersäuerung des Magens einher und führt zur klassischen Magenschleimhautentzündung (s.u.). Bei der Hypoaziden Gastritis führt ein Mangel an Magensäften zu Beschwerden. In solchen Fällen scheint die Symptomatik oft paradox;  Kamillentee kann hier mitunter zu Übelkeit führen und ausgerechnet Kaffee lindert  „erstaunlicherweise“ die Beschwerden.

Entstehung der Gastritis

Die hyperazide Gastritis wird verursacht durch ein Ungleichgewicht von schleimhaut-schützenden und schleimhautschädigenden Faktoren.
Zu den schleimhautschützenden Faktoren gehören eine gute Durchblutung der Magenschleimhaut, eine funktionierende Regeneration der Schleimhaut selbst und Bicarbonat, welches bei der Bildung der Magensäure entsteht und sich in der Magenschleimhaut anreichert.
Schleimhautschädigende Faktoren sind Kaffee, Alkohol, Zigaretten, verschiedene Medikamente (ASS, nicht-steroidale Antirheumatika, Cortison), zu enge Kleidung, die die Durchblutung stört und eine unausgewogene Ernährung. Auch autoimmune Prozesse können zu einer Gastritis führen.

Symptome einer Magenschleimhautentzündung

Sodbrennen und Magenschmerzen sind die Leitsymptome der Gastritis. Wenn die Schleimhautschädigung über lange Zeit besteht, kann es auch zu Geschwüren oder Symptomen einer perniziösen Anämie kommen.


naturheilkundliche Behandlungsansätze bei Magenschleimhautentzündung

Zu den wichtigsten Behandlungsansätzen bei bestehender Gastritis gehören neben der Ordnungstherapie (Druck reduzieren, in Ruhe essen etc.) die Ernährungstherapie und die Phytotherapie. Bei positivem Helicobacter Pylori Befund kann ggf. eine Antibiotikatherapie rasche Besserung bewirken. Prophylaktisch hat auch die Kamille (1) eine gewisse Wirksamkeit gegen die Bakterien.