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Über mich

 

Mein Ansatz

Naturheilkunde hat mich schon immer interessiert. Ebenso das, was wir Menschen im Herzen tragen. Das, was uns wirklich bewegt, was uns berührt, was uns an die Nieren oder unter die Haut geht.
Zu Schulzeiten war klar: ich werde Heilpraktikerin. Medizin kam für mich damals nicht in Frage, weil sie mir zu oberflächlich und mechanistisch erschien. Natürlich retten die Möglichkeiten der modernen Medizin Leben. Aber gesund werden ist für mich etwas anderes. Das geht selten nur an der Oberfläche. 

Wenn ich in die Praxis gehe, werde ich selber ganz friedlich. Wenn ich mit der Patientin auf einer Wellenlänge bin, können wir therapeutisch gut zusammenarbeiten. In der Konsequenz bedeutet das, dass ich eigentlich nur Patientinnen habe, die ich echt gerne mag. 
Natürlich ist es schön, wenn Besserung eintritt und Symptome verschwinden: wenn nach einer Akupunkturbehandlung der Rücken wieder frei ist oder mit einer Kräutermischung die Regelschmerzen verschwinden. 
Was noch mehr Freude macht an meiner Arbeit ist, wenn Heilungsprozesse bewusst erlebt werden und wir mehr lernen und verstehen über die Bedingungen unserer Gesundheit und unseres Gesund-werdens. Das finde ich nachhaltig. 
Ich selbst heile eigentlich gar nichts. Aber wenn man der Natur oder unserem Organismus die richtigen Bedingungen gibt, dann liegt ein sehr großes Heilungsbestreben in der Natur und in unserem Organismus. 

Es ist viel leichter diese Bedingungen und Muster bei jemand anderen zu erkennen als sie in sich selbst zu identifizieren. Einige meiner Patientinnen sind begnadete Heilerinnen und Therapeutinnen, die sich selbst helfen könnten, wenn sie als Patientin zu sich kämen. Aber die Ganz-alleine-Heilung hat ihre Grenzen, manchmal brauchen wir ein Gegenüber. 

"Die Schulmedizin kann nicht alles heilen." Gerade in der Naturheilpraxis sammeln sich die Fälle, in denen Patienten mit der klassischen Medizin nicht mehr weiterkommen. 
Aber - wer hätte das gedacht?! - die Naturheilkunde hat auch Ihre Grenzen. 
Z.B. in der Behandlung: Wenn eine Patientin mit Blasenentzündung in die Praxis kommt, kann man naturheilkundlich viel machen. Trotzdem gilt es immer, die Gefahr einer Nierenbeckenentzündung im Auge zu behalten. Das heißt für den Fall, dass es schlimmer wird braucht die Patientin ein „Standby-Antibiotikum“. Dafür musste ich sie früher noch mal zum Hausarzt schicken. Dabei würde ich sie viel lieber nach Hause schicken zum Ausruhen und nicht ins nächste volle Wartezimmer. Jetzt kann ich meine Patientinnen bestens versorgt aufs Sofa schicken.

Eine andere Grenze betrifft die Zusammenarbeit und Kommunikation: 
Die meisten von uns nutzen beiden Systeme für ihre Gesundheit. Neben dem ganzheitlichen Ansatz gibt es noch die Gynäkologin, den Psychiater, den Hausarzt. In manchen Fällen finde ist es sinnvoll kurz Rücksprache zu halten. Zum Beispiel wenn sich das Befinden unter einer ganzheitlichen Therapie so bessert, dass wir ein Antidepressivum ausschleichen möchten. Ärzten ist die Zusammenarbeit mit Heilpraktikern in Deutschland gesetzlich verboten. D.h. die Kommunikation war immer nur vermittelt über die Patientin möglich. Das verlangt der Patientin selbst ein hohes Maß an medizinischer Informiertheit und auch an Courage ab.
                                                                   
Als Ärztin kann ich inzwischen beide Systeme integrieren. Die Naturheilkunde ist dabei nach wie vor mein Schwerpunkt und  wird ergänzt durch die Schulmedizin.

Werdegang


Geboren in Oldenburg, aufgewachsen an der Nordsee. Nach dem Abi ging es erstmal nach Indien ins Kloster (Shri Ram Chandra Mission). Danach habe ich eine dreijährige Vollzeit-Ausbildung zur Heilpraktikerin an der Samuel-Hahnemann-Schule absolviert. Nach der erfolgreichen Überprüfung durch das Gesundheitsamt Hohen-Schönhausen durfte ich ein Praktikum im Heilkundezentrum Trias Vita bei Herbert Koplin machen. 
Die Praxisgründung erfolgte 2006 zunächst in der Max-Beer-Straße, seit 2008 bin ich in der Schlegelstraße. Während meiner Ausbildung habe ich viele verschiedene Therapieformen kennengelernt. Die Akupunktur lag mir dabei am meisten. Also habe ich noch eine dreijährige vertiefende Akupunktur-Ausbildung beim Fachverband deutscher Heilpraktiker (FDH)  gemacht und ergänzend eine Ausbildung in Chinesischer Diätetik an der AGTCM.
Neben der Praxistätigkeit habe ich als Dozentin an verschiedenen Heilpraktiker-Schulen und dem Verband für physikalische Medizin (VPT) gearbeitet. Inzwischen unterrichte ich nicht mehr aber halte noch ab und zu Vorträge. Zuletzt auf dem Gesundheitstag im Bundesrat.
Gesucht habe ich immer die Integration von Naturheilkunde und klassischer Medizin. Darum habe ich auch ein 5-wöchiges Praktikum am Tongji-Medical Hospital in Wuhan (China) gemacht. Aber auch dort war die TCM in einem eigenen Gebäude untergebracht und nicht viel besser auf den Stationen integriert als bei uns. Auch in den Köpfen gab es dort die zwei Lager; entweder westliche Medizin oder TCM.
Um beides zusammenzubringen habe ich das Studium der Human-Medizin an der Charité absolviert und bin jetzt approbierte Ärztin. 
Da ich seit Anbeginn meiner Praxistätigkeit meinen Schwerpunkt auf Frauengesundheit gelegt hatte, habe ich meine Famulaturen u.a. in der gynäkologischen Praxis bei Frau PD Dr. med. Angela Reles in Berlin und in der Geburtsmedizin im Farhat Hached Hospital in Sousse (Tunesien) absolviert. Ich habe dort viel gelernt und bin sehr dankbar für diese Zeiten aber mir schien die Gynäkologie auch sehr organzentriert; Vulva-Vagina-Gebärmutter-Eierstock und Brüste - alles andere gehörte da nicht rein. Gegen Ende des Studiums habe ich noch eine einsemestrige Weiterbildung in der Sexualwissenschaft/Sexualmedizin bei Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier gemacht. 
Das Fach in dem alle Zügel zusammenlaufen und in dem eine Selbstermächtigung der Patientin am ehesten gefördert werden kann scheint mir gerade die Allgemeinmedizin zu sein.
Aktuell bin ich hausärztlich tätig im Rahmen der Weiterbildung in der Praxis Dr. Ullrich/ Dr. Holmer am Arkonaplatz 5  („schnelle Medizin“) und natürlich wie immer in meiner ganzheitlichen Praxis („langsame Medizin“) in der Schlegelstr. 11.
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